RosaLinde e.V. Logo
RosaLinde Leipzig e.V.  ...  klubs & gruppen  ...  Enby-Gruppe

Die Enby-Gruppe ist ein Treffpunkt für Menschen die sich nicht eindeutig als (trans) Mann oder (trans) Frau verorten.

Du fragst dich oder bist dir sicher nicht binär zu sein - komm gern dazu - fragst du dich nur, was es denn damit nun schon wieder auf sich hat, informier dich bitte erstmal woanders. 
 
Wir treffen uns mit unterschiedlichen Vorstellungen und Erfahrungen, Ausgangssituationen und Einstellungen - wir wollen aber respektvoll miteinander umgehen und uns erstmal zuhören. Verallgemeinerungen und Feindlichkeiten bekommen hier keinen Raum. 
 
Jeden 4. Dienstag im Monat, 19-20 Uhr. 
 
 
Ausführliche Informationen finden sich hier: 
 
Die Enby-Gruppe möchte  einmal im Monat einen Schutzraum, für Personen die sich nicht binär/non binary, agender, genderfluid, genderqueer, no gender, neutrois als demigirl oder demiboy verorten, schaffen. Sie versteht sich als Selbsthilfegruppe und Raum für  Informationsaustausch. 
 
Nicht-binär/Nichtbinarität wird (gelegentlich auch unter dem Oberbegriff trans*) für ein breites   Spektrum geschlechtlicher (nicht) Identifikationen verstanden und die hier aufgezählten Identitäten sind nicht erschöpft und können erweitert   werden - grenzen sich aber von (cis) binärer Verortung (Mann und Frau) ab. Verschiedene Formen (paralleler) Weiblichkeit, Männlichkeit schließen sich nicht aus. Nicht binär wird häufig mit 'zwischen/außerhalb den (binären) Geschlechtern' beschrieben. 
 
Was  wir nicht bieten (wollen) ist ein Raum in dem Informationen 'über' Nichtbinarität  eingeholt werden können, von Personen die sich diesem  Spektrum nicht  nah fühlen. (Fragen können an die Gruppe gestellt werden, der Raum soll  aber vertraulich sein). Personen, die sich nicht sicher  sind in ihrer  Identität, sich ausprobieren möchten, den Austausch zur  Orientierung  suchen, sind herzlich willkommen. 
 
Wir verstehen uns als Gruppe die sich gegen Diskriminierungen jeder Art stellt.  Es geht uns auch nicht um gezielte Verurteilung von dya-cis heteronormen Personen(gruppen), denn unser kritisches Verständnis wendet sich den Strukturen zu. 
 
Es ist uns wichtig, dass wir sensibel miteinander umgehen und Verständnis füreinander  aufbringen, auch wenn es zu unterschiedlichen Aufassungen kommt, wenn unterschiedliches Erfahren wird und wenn nicht alle auf gleichem Kenntnisstand sind und/oder mit sich und ihrer Identität (noch) nicht sicher. 
 
In der gemeinsamen Zeit können nicht binär spezifische Themen (Outing, Passing/Lesbarkeit, Pronomina, sensible Sprache, Sensibilisierung und  Erwartungen an die Umgebung, ...) besprochen werden, wir können (nicht  binäre) Filme und Kunst ansehen und aus unserer Perspektive  reflektieren, uns über Literatur, Blogs und Diskurse austauschen, Referent_innen einladen, etwas unternehmen, ... .